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Aufgelesen

Mittwoch, 19. August 2009

Die kinderlose Gesellschaft...

...ist auch eine "vaterlose" Gesellschat. Zu diesem Ergebnis kommt der Väterexperte Ralf Ruhl in einem Interview mit der Berliner "taz". Er ist der Meinung, dass kinderlose Männer kein Thema seien - politisch und gesellschaftlich. Die familienpolitische Debatte sei noch immer eng mit der Frauenpolitik verbunden:

"Die familienpolitische Debatte in Deutschland ist immer noch eine Frauendebatte. Frauen wollen Daten über Frauen erheben. Und die Männer in der Politik sind froh, wenn das Verhalten von Männern nicht in Frage gestellt wird. Es ist ein unseliges Zusammentreffen von traditionellem Feminismus und konservativer Männlichkeit."

Von besonderem Interesse scheint mir eine gewisse Asymetrie, die Thea Dorn in ihrem Cicero Artikel "Ein Männlein steht im Walde" unter dem Begriff "Masulinisierung der Frauen" oder "der Gesellschaft" anspricht. Ruhl bringt es auf die Metapher, dass "Frauen zwar Hosen, Männer jedoch keine Röcke" tragen.

Es gilt nachwievor nicht schick als Mann zu Hause zu bleiben: Wie soll er auch. Männer sind statusorientiert und "zu Hause"-Bleiben ist für die meisten kein Status, sondern ein Zustand.

Auch würde der Kindeswunsch bei Männern mit zunehmenden Alter genauso schwinden, wie bei Frauen.

Als Rezept zur Trendumkehr bringt Ruhl allerdings Altbewährtes:

"Sie müsste sich mehr an Kindern orientieren. Also möglich machen, dass Arbeit eher auch mal zu Hause stattfinden kann. Das A und O ist natürlich eine gute Kinderbetreuung. Ich kann weit weg arbeiten, wenn ich weiß, mein Kind ist gut betreut. Mit Betonung auf gut. In Verwahranstalten mit unterbezahlten und wenig qualifizierten BetreuerInnen möchte ich mein Kind nicht lassen."

Quelle: taz

Donnerstag, 6. August 2009

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau erhöht die Geburtenrate

Unter dem Titel "Hausarbeit macht Männer sexy" berichtet der ORF über eine Oxford-Studie, die von Almueda Sevilla-Sanz durchgeführt wurde. Ziel der Studie war es offenbar herauszufinden, welche Auswirkungen (sozioökonomischer Natur) gelebte Gleichberechtigung auf die Gesellschafte respektive die Beziehungen zwischen Mann und Frau haben.

Laut ORF käme die Studie käme zu dem eindeutigen Ergebnis, dass Männer und Frauen, die in einer gleichberechtigten Gesellschaft lebten, viel eher eine feste Bindung eingingen, was natürlich auch Auswirkungen auf die Geburtenrate habe.

Die Studienautorin wird mit dem Hinweis zitiert, dass Geburtenrückgang auch damit zusammenhänge, dass Männer und Frauen viel weniger zusammen zögen, um eine Familie zu gründen. Die Frage müsse also nicht lauten: Was müssen wir tun um die Geburtenrate anzuheben, sondern warum bekommen Frauen weniger Kinder.

Den Artikel auf ORF online finden Siehier

Samstag, 25. Juli 2009

Kommt die neue Männerbewegung?

Sind Frauen das schwache Geschlecht? Ich denke: nein. Auch Paul-Hermann Gruner, seines Zeichen Redakteur des "Darmstädter Echo" und Autor von "Frauen und Kinder zuerst" scheint dies zu denken. Er bezeichnet in einem Artikel für das deutsche Magazin "Cicero" die Männer als "schwächelndes" Geschlecht.

Als vor Jahren Herbert Haupt (FPÖ/BZÖ) zum Sozialminister, inklusive Frauenministerium wurde, war der Aufschrei laut. Auch das Etablieren einer eigenen Männersektion wirkte befremdlich.

Paul-Hermann Gruner würde solche Schritte wahrscheinlich begrüßen. Er ist der Meinung, dass Frauen und Mädchen bevorzugt werden. Ich zitiere:

"Seit Jahrzehnten hören wir in unserer demokratisch verfassten, pluralistischen Industriegesellschaft solche Sätze. Doch die Suggestion, dass junge Frauen in diesem Lande „kleingemacht“ würden, ist objektiv falsch. In der Regel werden Mädchen und junge Frauen „großgemacht“ und großgeredet. Sie werden unterstützt, gefördert, wertgeschätzt und anerkannt. Konnotiert mit dem Wunderglauben, der sich ans Weibliche heftet, werden sie sogar oft per se für die einzige Inkarnation von lebenswerter Zukunft gehalten. In den jungen Frauen „schlummert“ tatsächlich viel, allerdings in etwa genauso viel wie in den meisten Jungs und jungen Männern, denen dies jedoch niemand sagt. „Sei fordernd!“ – Das muss man den Frauen innerhalb wie außerhalb der Frauenbewegung seit den späten sechziger Jahren des 20.Jahrhunderts nun wirklich nicht mehr raten. Fordern tun sie ohne Unterbrechung. Sie fordern etwas von der Gesellschaft, der Politik, der Wirtschaft, den Medien, den Bildungsinstitutionen – vor allem aber von den Männern."

Gruner untermauert natürlich in welchen Bereichen Männer benachteiligt sind, beginnend bei der niedrigeren Lebenserwartung bis hin zur höheren Freitodrate.

Gruner negiert jedoch wahrscheinlich bewusst die vorherrschende Asymetrie zwischen Mann und Frau, was den Faktor Arbeit (bezahlt oder nicht) betrifft. Um nur einen gesellschaftlichen Bereich zu nennen, indem Frauen nach wie vor massiv benachteiligt sind.

Der Autor macht jedoch nicht den Fehler wertkonservative Verteuflung und männerbünderisches Denken an den Tag zu legen. Sein Verdienst - bei aller Kritik des Artikels - ist es jedoch auch zu zeigen, dass Gender Mainstreaming keine Einbahnstraße ist und es tatsächlich gesellschaftliche Bereiche gibt, wo es ein Ungewicht zugunsten von Frauen gibt. Sein Fazit hat etwas Versöhnliches.

"Aus ihrer Unmündigkeit und Fremdbestimmung müssen Männer jedoch selbst herausfinden. Die Männerbewegung ist eine überfällige weltanschauliche Korrektur. Die Tempi der Emanzipationen – der männlichen und der weiblichen – müssen synchronisiert werden, denn Emanzipationsfortschritt ist gleichzeitig lebbar und organisierbar für Männer wie Frauen."

Zum Artikel auf Cicero

Mittwoch, 15. Juli 2009

Jülisch - die Stadt in der sich Frauen wohl fühlen sollen.

In Jülisch wollen Frauen der Sozialdemokratie und aus dem Bündnis 90/die Grünen ihren Standpunkt bei der Innenstadtsanierung einbringen. Zu diesem Zweck wurde ein Arbeitskreis gegründet und bei einem gemeinsamen Stadtspaziergang sollten die Teilnehmer/innen ihre Sicht der Dinge präsentieren und sich auch neuralgische Punkte bearbeiten und Ideen einbringen.

Wie die Aachener Zeitung berichtet, gibt es bei einer gendergerechten Planung sehr wohl Unterschiede, was die Bedürfnisse von Männern und Frauen betrifft.

"Oftmals setzen Frauen andere Prioritäten in der Stadtplanung, so räumen sieder Beschäftigungsförderung, der ambulanten Hilfe, Beratungsleistungen und öffentlichem Nahverkehr eine höhere Priorität ein als Männer. Dafür könnte der Straßenausbau aus Frauensicht eine geringere Rolle spielen, lautet das Credo einer Arbeitshilfe des Deutschen Städtetages zur Umsetzung des Gender Mainstreaming." (Quelle

Auch in Wien gibt es schon seit längerem Bestrebungen, bei der Städteplanung Genderkriterien zu berücksichtigen. In Wien-Margareten sind der Einsiedlerplatz und der Bruno-Kreisky-Park nach Genderkritierien umgestaltet worden. Der Bruno-Kreisky-Park gilt zudem als "Frauenpark", was sich schon alleine durch das Fehlen von Fußballkäfigen zeigt.

Zudem gilt der Wiener Bezirk "Mariahilf" als Pilotbezirk für die Impementierung von Gender Mainstreaming in der öffentlichen Planung. Unter dem Stichwort "Stadt fair teilen" (Broschüre) sind verschiedene Projekte realisiert worden (z.B. der vermehrte Einsatz von Fahrstühlen bei den diversen Stiegen). Die Ergebnisse des Prozesses sind ähnlich, wie die oben beschriebenen. Frauen sind vermehrt Fußgängerinnen und wenig auf ein Auto angewiesen. Daher ist für sie die Infrastruktur wichtiger als der Straßenbau.

Mittwoch, 8. Juli 2009

für Frauen - für Mädchen

Seit einiger Zeit haben sich Zusätze "für Mädchen" oder "für Frauen" durchgesetzt. So gibt es eine Literatur und eine Frauenliteratur. So gibt es die allgemeinen Fanartikel bei Fußballvereinen und die so genannte Damenkollektion (womöglich noch in Rosa gehalten, wie beim SK Rapid) Es gibt in Lokalen eine Ladies Night - selten jedoch eine Boysnight. Es gibt die so genannte Damenwahl, aber nie eine Herrenwahl. Auf dem Printbereich herrscht zumindest von der Begrifflichkeit her "Gender Mainstreaming": Herren- und Männermagazine auf der einen Seite und Frauenzeitschriften auf der anderen (inhaltlich wollen wir das nun einmal so nicht näher definieren). Es gibt den so genannten Herrenhaarschnitt und den Haarschnitt. Begrifflichkeiten dieser Art verweisen weniger auf das biologische Geschlecht als auf das soziale. Neumodisch gibt es in Wien einen "Girl's day" - einen Berufsorientierungstag für Mädchen, der speziell dazu dient Mädchen für typische Männerberufe zu interessieren. Die Notwendigkeit eines diesbezüglichen "Boys' day" liegt natürlich auf der Hand. Die Betonung des Geschlechts verweist auf das Besondere, das nicht die Mehrheit darstellt. Die Liste lässt sich fortführen: Frauengespräche...

Aber Vorsicht: Ich zitiere an dieser Stelle aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Auch vor dem Aufkommen des Metrosexuellen und der Unisex-Mode war die Verunsicherung der Geschlechterrollen schon so weit fortgeschritten, dass die Sängerin Lucilectric mit der Tautologie "weil ich ein Mädchen bin" einen Hit landete. Seither haben sich Verbindungen wie "Mädchen-Band" oder "Mädchen-Bier" genauso etabliert wie der Zusatz "für Mädchen".

Aber Vorsicht. Die sogenannten "Mädchen" sind nicht unbedingt welche. Hier greift die Unterscheidung zwischen Sex und Gender, biologischem und sozialem Geschlecht. Und deshalb kommt es nicht selten dazu, dass Mädchen abfällig davon sprechen, etwas sei "für Mädchen", und damit alles andere meinen als sich selbst. Zum Beispiel Jungs.
Quelle

Und was bei Jugendlichen nicht alles "schwul" ist. Interessant, dass dies auch auf Mädchen und Dinge zutreffen kann. Die Hamburger Hip Hop Combo macht es ja vor indem sie hemmungslos "Schwule Mädchen" besang. Ein Graffiti auf dem Schütte-Lihotzky-Park in Wien, 5 heißt: "Alle Rechtsextremen sind Schwanzlutscher." Gutmensch trifft auf Homophobie.

Welche Beispiele kennen Sie?

Dienstag, 9. Juni 2009

Mario oder Maria

Markus Katzer ist für einige Dinge bekannt. Erstens ist er seit Jahren Spieler beim SK Rapid Wien, zweitens gilt er als Verletzungspechvogel der Nation. Immer wieder werfen ihn Verletzungen in seiner Entwicklung zurück. Drittens ist er der Schwiegersohn von Johann "Hanseeee" Krankl.

Aber ist Markus Katzer nun mit einem Mann oder einer Frau liiert?

www.sportnet.at scheint sich dieser Tatsache nicht so sicher. Sie kündigen zwar vollmündig eine Diashow zu den Spielerfrauen an...Sehen und urteilen Sie am besten selbst. (Nebenbei bemerkt: das "a" und das "o" liegen sehr weit auf der Tastatur voneinander entfernt; von einem Tippfehler im klassischen Sinn kann nicht gesprochen werden.)

krankl

Mittwoch, 3. Juni 2009

Alkohol am Steuer

Es gibt Bereiche in denen Gender-Mainstreaming nicht unbedingt erforderlich ist. Die so genannte Alkolenker/innenstatistik weist immer mehr Frauen auf, die unter Alkoholeinfluss fahren.
Laut einem Artikel in der Kleinen Zeitung (hier gehts zum Artikel) holen Frauen in den letzten Jahren stark auf.

"Frauenanteil. Frauen holen auf. Martin Kobald (KfV) hat Statistiken ausgewertet: "Seit 1995 beträgt der Frauenanteil an Alkoholunfällen 9,2 Prozent. Doch in den letzten sieben Jahren lag er fünf Mal deutlich darüber, bis hin zum Rekordwert von 16,4 Prozent 2004."

Mittwoch, 15. April 2009

Männerblog

Die Begriffe "Gender" und "Gender Mainstreaming" werden allzu oft im deutschsprachigen Raum in das Bedeutungsfeld des Feminismus respektive der Frauenforschung gerückt. Dieser Ansatz ist deshalb nachvollziehbar, da "frau" in vielen Bereichen der Gesellschaft nach wie vor den zweiten Platz besetzt.

Allerdings schält sich auch langsam aber sicher eine "Männerforschung" heraus, die gerade in Zeiten, in denen klassische männliche Rollenbilder zerbröseln immer wichtiger scheint. Zu "männlichen" Themen im Kontext von "Gender Mainstreaming" möchte ich auf folgenden Blog hinweisen:

Gender News für Männer

Dienstag, 7. April 2009

Frau Kuby und Gender

Ein neues Feindbild tut sich für wertkonservative Kreise auf. Das Feindbild heißt "Gender". Dass die österreichische FPÖ die Kritik an "Gender" dazu benutzt um ein veraltetes Frauenbild durchzusetzen (bitte bei Barbara Rosenkranz nachschlagen), wundert, so glaube ich zumindest, niemanden mehr. Aber auch die katholische Kirche oder ihr nahe stehende Personen sehen in der Genderdebatte eine Gefahr alte kirchendogmen aufzubrechen.

Folgende Definition zum Thema "Gender" stammt von Gabriele Kuby, einer deutschen katholisch konservativen Soziologin:

"Gender" ist ein künstlicher Begriff, der auf der UN-Frauenkonferenz 1995 in Peking eingeführt wurde. Er soll die Heterosexualität von Mann und Frau aufheben. Zur "Freiheit" des neuen Gender-Menschen soll es gehören, darüber zu entscheiden, ob er hetero-, homo- oder bisexuell sein oder sein Geschlecht ändern möchte. Das soll alles als gleichwertig anerkannt werden. Wer es nicht tut, gilt als "Heterosexist" oder als "homophob". Der Gender-Mensch wird sexbesessen, bindungs- und familienunfähig sein, ein Prozeß, in dem wir mitten drin sind." (Quelle:Die Blaue Narzisse

Die Reduktion der Genderfrage auf die Sexualität - und ich denke, dass auch dieser Blog dazu beiträgt, solceh Reduktionen zu vermeiden - dient natürlich einzig und allein der Diskreditierung nach dem "Das ist ja alles Pfui-Gack-Schema". In Wirklichkeit zielt Kubys Defintion und die vermeintliche Kritik an Gender nicht auf "gender" an sich oder einen vermeintlichen libertären sexuellen Umgang, sondern hauptsächlich auf Homosexuelle, da diese ja gemäß dem derzeitigen Familienrecht und den aktuellen (katholischen) Weltanschauungen gar nicht die Möglichkeit haben eine Familie zu gründen und immer noch als "widernatürlich" dargestellt werden.

Bei aller kritischen Auseinandersetzung, die das Thema "Gender" braucht, bei aller Liebe zum Diskurs und auch zu kritisch-negativen Einstellungen: die Kritik an Gender darf nicht zur Diskriminierung von einzelnen Gruppierungen führen, die gerade über die Gender- und Queerdebatte an gesellschaftlicher Legitimation gewinnen.

Dienstag, 31. März 2009

Herr Mölzer im Gender-Wahn

Herr Mölzer, seines Zeichen ehemaliger Chefideologe der rechtskonservativen FPÖ und nun Liebkind der nationalkonservativen EU-Parlamentarier/innen, hat ein Problem mit der Abschaffung von "Fräulein" zu Gunsten von "Frau".

In einer OTS Aussendung meint er:

"Gender-Mainstreaming als solches sei beispielsweise schon eine
entbehrliche Angelegenheit. "Mit dem Versuch, die Worte "Frau" und "Fräulein" zu verbieten, ist aber ein neuer bedenklicher Höhepunkt in Sachen Gender-Wahnsinn erreicht", so Mölzer, der hier den Drang ortet, alles - sogar die Sprache der Europäer - bis in den letzten kleinen Bereich hinein zu reglementieren und linken Gesinnungsterror durchzusetzen."

Herr Mölzer weíß natürlich ganz genau, wie Sprache funktioniert und er weiß als Publizist und Verantwortlicher solcher Begriffe wie "Berufsschwuchtel" genau, wie man/frau mit Sprache umzugehen hat.

Die Strategie von Melzer ist auch hier wieder sehr einfach. Gender Mainstreaming, spielt genauso wie Frauen, in der FPÖ nur eine sehr untergeordnete Rolle. Role Models wie die Frau Rosenkranz mit ihren 11 Kindern aus Niederösterreich - ebenso eine Genderexpertin, wie der Herr Mölzer - sind nicht wirklich dazu angetan, Antworten auf die Gender und Diversity-Fragen unserer Zeit zu geben. Die FPÖ kann dieses Thema also nur negativ besetzen. Der eigenene Klientel ist es wurscht und ein bisschen Emanzen-Haue findet sowieso den Beifall von jenen, die immer und überall zu kurz kommen.

Der zweite Schachzug besteht darin, ein Thema herauszupicken und zu verallgemeinern. Die Message ist einfach: Seht's die böse EU regelt sogar unsere Sprache, die wollen uns bevormunden in jedem Bereich. Mit Halbwahrheiten wird dabei nicht gespart. In Wahrheit kann die EU den Sprachgebrauch gar nicht regeln. Sie kann nur den eigenen Sprachgebrauch verändern - und bestenfalls den politischen und verwaltungstechnischen. Ob wir Fräulein oder Frau sagen, bleibt uns überlassen. Das sagt Mölzer eben nicht.

Im übrigen kommt mir das Fräulein schon seit Jahren nicht mehr über die Lippen, ebenso wenig wie ein Mademoiselle oder ein senorita...

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spruecheklopfer - 21. Okt, 20:11

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